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Aloe Vera Pflegen – so wirds gemacht!
Inhaltsverzeichnis
- 1 Aloe Vera Pflegen – so wirds gemacht!
- 1.1 Wie Pflanze ich Aloe Vera richtig?
- 1.2 Wann blüht die Aloe Vera Pflanze?
- 1.3 Wie schnell wächst sie?
- 1.4 Wie dünge ich eine Aloe Vera Pflanze?
- 1.5 Aloe Vera im Pflanzkübel richtig pflegen:
- 1.6 Ab wann kann die Aloe Pflanze nach draußen?
- 1.7 Welche Schädlinge und Krankheiten können die Aloe Vera befallen?
- 1.8 Wie schneidet man eine Aloe Vera?
Die Aloe Vera stammt vermutlich von der arabischen Halbinsel, gerne nennt sie Südafrika als ihre Heimat. Sie fühlt sich in allen tropischen und subtropischen Regionen der Welt zu Hause. Sie hat keinen oder nur einen kurzen Stamm. Sie bildet eine Rosette und hat Blätter welche 40 bis 50 Zentimeter lang und sechs bis sieben Zentimeter breit werden. Sie verteidigt ihre Blätter mit festen zwei Millimeter langen Zähnen im Abstand von zehn bis 20 Millimeter. Die Blüte ist auffällig und einer Königin würdig.
Wie Pflanze ich Aloe Vera richtig?
Der beste Standort
Wer der Aloe Vera eine Freude machen will, besorgt ihr ein helles, warmes und trocknes Plätzchen, dass auf der Fensterbank, im Wintergarten, auf der Terrasse oder dem Balkon sein kann. Gerade zu Beginn ihrer Laufbahn als Königin der Heilpflanzen mag sie es auch gerne halbschattig. An einen warmen Platz mit direkter Sonneneinstrahlung sollte die Pflanze langsam gewöhnt werden. Das feuchtwarme Klima eines Badezimmers mag die Pflanze überhaupt gar nicht. Da die Wüstenlilie eine Pflanze ist, die stark austreibt, benötigt sie den entsprechenden Freiraum.

Welche Erde braucht die Aloe Vera Pflanze?
Eine wunderschöne Wüstenpflanze gibt sich natürlich nicht mit herkömmlicher Blumenerde ab. Da darf es schon eine fertige Mischung für Kakteen- oder Sukkulenten sein. Wer selber Mischen will, sollte der Blumenerden Granatsplit, groben Sand und Perlit beimischen.
- Gebrauchsfertige Spezialerde inklusive Start-Düngung für bis zu 8 Wochen, Ideal für alle Kakteenarten und dickblättrige Pflanzen (Sukkulenten)
- Gesundes und kräftiges Pflanzenwachstum: Optimale Nährstoffversorgung dank enthaltener Start-Düngung, Ideale Wasserführung im Substrat durch Quarzsand, Vermeidung von Staunässe, Verbessertes Wurzelwachstums dank Wurzel-Aktivator AGROSIL
- Einfache Handhabung: Leichtes Auflockern der Erde, Einfüllen einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton in das Pflanzgefäß, Befüllung des Gefäßes mit Erde und Einsetzen der Pflanze, Auffüllen mit Erde bis 1 cm unter den Rand
Aloe Vera richtig gießen.
Die Aloe Vera ist eine Wüstenpflanze und kann daher mit Wasser haushalten. Sie ist in der Lage enorm viel Wasser zu speichern und überlebt damit auch längere Trockenphasen. Allerdings weiß sie es zu schätzen, wenn eine solche Dürreperiode eher in die hiesige Winterzeit als in die Sommerzeit fällt. Junge Pflanzen sind im Haushalten mit Wasser noch nicht so geübt und haben nicht viel Speicherkapazität, daher nur vorsichtig gießen. Sie benötigt kein Wasser auf ihren fleischigen Blättern, sondern lediglich einen feuchten Boden. Damit sich keine Staunässe bildet, sollte zu unterst im Pflanzgefäß eine Schicht Tonscherben oder Kies sein. Wenn die Erde sich nicht mehr feucht anfühlt, kann in kleinen Mengen nachgegossen werden.
Wann blüht die Aloe Vera Pflanze?
Im Frühjahr erreicht die Aloe Vera ihre Geschlechtsreife. Passend dazu blüht sie, falls sie vorher im Winter einen kühlen Standort hatte, denn der ist zwingend erforderlich, damit die Wüstenlilie ihre tollen blühten entwickeln kann.
Wie schnell wächst sie?
Die Aloe Vera wächst schnell und ausladen. Die neuen Blätter wachsen immer aus der Mitte nach. Die großen Blätter am Rand können regelmäßig entfernt werden.
Wie dünge ich eine Aloe Vera Pflanze?
Die Wüstenlilie ist mit wenig zufrieden. Sie kann den Sommer über alle zwei bis vier Wochen gedüngt werden, wenn sie draußen steht. Lebt sie in einem Pflanzgefäß und wird regelmäßig umgetopft, benötigt sie kaum Dünger. Die Winterruhe verbringt die frostempfindliche Pflanze gerne im geschützten Raum. Dabei kann in der Regel ganz auf das Düngen verzichtet werden, da sie hier bei Bedarf in frische Erde umgetopft wird. Soll die Aloe Vera besonders erfreut werden, wird Dünger für Kakteen oder Sukkulenten genutzt. Die Wüstenlilie gibt sich aber auch mit herkömmlichen Flüssigdünger zufrieden.
Aloe Vera im Pflanzkübel richtig pflegen:
Die Aloe Vera bevorzugt Pflanzgefäße, die schwer sind und sich nach unten nicht verjüngen. Kippt die Aloe Vera mit ihrem Pflanzgefäß um, büßt sie oft einige ihrer tollen Blätter ein. Wenn die Blätter der Pflanze den Rand erreichen, möchte sie in ein größeres Gefäß umziehen, das macht das Gießen der Pflanze leichter. Zudem freut sich die Wüstenlilie über eine Drainage, damit sie nicht im Wasser stehen muss und überschüssiges Wasser abfließt. Die Pflege im Kübel ist abhängig von der Jahreszeit. Wenn sie Winterruhe hält, möchte die Wüstenlilie nur wenig Wasser und benötigt keinen Dünger. Im Frühling beginnt sie ihren Zyklus wieder und freut sich nun über regelmäßiges gießen in kleinen Mengen, sodass ihre Erde immer feucht ist und je nach Größe kann sie mit einem Schuss Dünger alle zwei bis vier Wochen erfreut werden.
Ab wann kann die Aloe Pflanze nach draußen?
Die Pflanze ist frostempfindlich, daher möchte sie erst nach draußen umziehen, wenn es angenehme Temperaturen hat. Wie man sie richtig überwintert liest du hier nach.
Welche Schädlinge und Krankheiten können die Aloe Vera befallen?
Die Aloe Vera ist nicht nur eine Pflanze, die uns Menschen gerne dabei hilft gesund zu bleiben, die Wüstenlilie überzeugt durch eine extrem robuste Art. Es gibt keine Schädlinge oder Krankheiten, die ihr etwas anhaben können. Es kann zwar zu Ausfällen und Auffälligkeiten kommen, beispielsweise können ihre Blätter braune Spitzen bekommen. Aber all diese Besonderheiten im Gesundheitsverlauf der Wüstenlilie sind auf Fehler in der Pflege zurückzuführen. Die braunen Spitzen aus dem Beispiel deuten auf zu viel Wasser hin. Werden die Pflegefehler behoben, dann verschwinden die Anomalien umgehend.
Wie schneidet man eine Aloe Vera?
Um Aloe Vera Blätter ernten zu können, muss die Pflanze eine gewisse Größe haben, nur dann bietet sie ihre volle Wirkkraft und genug Aloe Vera Gel in ihren Blättern. Eine Pflanze bei der geerntet werden kann, ist im Schnitt um die fünf Jahre alt. Geerntet wird, indem mit einem scharfen Messer eins oder mehrere der äußersten Blätter bodennah abgeschnitten wird. Jetzt kommt es darauf an, was mit dem Blatt passieren soll. Es können Stücke des Blattes genutzt werden, um sie direkt auf eine Wunde zu legen oder damit eine Hautpartie einzureiben. Will man an das Gel kommen, um beispielsweise eine Gesichtsmaske anzurühren oder die Pflanze innerlich wirken zu lassen, kann man das Blatt erst senkrecht in ein Gefäß stellen, dann läuft der Saft unten ab. Anschließend kann die wachsartige Hautschicht entfernt werden, um da das restliche Gel und das Fruchtfleisch zu gelangen. Oder es wird gleich die Haut entfernt und das Fruchtfleisch samt Gel genutzt.
Fazit:
Bei der Aloe Vera handelt es sich nicht nur um eine hervorragende Heilpflanze mit unzähligen, zum Teil seit Jahrhunderten bewährten Möglichkeiten. Es ist eine robuste Pflanze, die nicht viel Pflege bedarf, einige Pflegefehler verzeiht und, wenn sie nicht zu viel Wasser bekommt, von Frost ferngehalten wird und einen guten Standort bekommt, ihrem Besitzer viel Freude und Gesundheit bereitet.
https://www.liebenswert-magazin.de/aloe-vera-pflanze-so-zuechten-und-ernten-sie-sie-einfach-selbst-1412.html#wann_kann_man_das_gel_der_aloe_vera_ernten_
https://www.gartenjournal.net/aloe-vera-bluetezeit-2